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17 Mrz

Gut versichert durchs Studium

Erwachsen werden, von zu Hause ausziehen, die erste eigene Wohnung – All das assoziieren junge Menschen mit der Aufnahme des Studiums nach dem Abschluss der Schule. Dass neben der neuen Freiheit und den neuen Rechten auch neue Pflichten hinzukommen, gehört zum eher unangenehmen Teil der neuen Unabhängigkeit. Denn als Erwachsener muss man sich jetzt auch um Bürokratie kümmern: Mietverträge, Einwohnermeldeamt, Steuererklärung und Krankenversicherung gehören dazu und oft müssen die Neustudenten sich erstmals mit diesen Belangen auseinandersetzen.

Beratung muss sein

Zu Beginn des ersten Semesters findet für die Studenten oft eine Einführungsvorlesung statt, bei der sie allgemeine Informationen zum Studieren erhalten. Hierbei wird ihnen auch empfohlen, sich bezüglich ihrer Studienorganisation einer Beratung zu unterziehen. Was für das Studium gilt, gilt auch für’s Leben. Wo man mit Tipps von Freunden, Eltern oder sonstigen Helfern nicht mehr weiterkommt, sollte man sich fachkundig beraten lassen. Dazu gehört sicherlich die Frage nach der richtigen Krankenversicherung. Denn Studenten unterliegen der Versicherungspflicht, spätestens wenn sie mit Vollendung des 26. Lebensjahres aus der Familienversicherung über ihre Eltern heraus fallen. Dann kommen die Fragen auf: Kann eine private Krankenversicherung Studenten finanziell entlasten oder birgt sie langfristige Nachteile? Welche Konditionen bietet die gesetzliche Krankenversicherung für Studierende und wie bemessen sich die Beiträge? Was ändert sich, wenn man neben dem Studium arbeitet oder sonstige Nebenerwerbe hat? Gründliche Information vorab bewahrt vor bösen Überraschungen. Denn nicht immer ist die kurzfristig günstigste Lösung auch die langfristig beste.

Vorteile der privaten Versicherung mitnehmen

Nahezu einmalig haben Studenten die Möglichkeit, sich während ihres Studiums privat zu versichern und dann, nach Ablauf der Studienzeit, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück zu kehren. Und dabei können sie die Vorteile und Annehmlichkeiten der privaten Krankenversicherung voll und ganz mitnehmen. So müssen weder Praxisgebühren noch Medikamentenzuzahlungen geleistet werden und viele weitere Leistungen, einschließlich Vorzugsbehandlung, übertreffen die der gesetzlichen Versicherung. Dabei sind die Tarife für Studenten besonders günstig, gerade dann, wenn das Studium ein wenig länger dauert und die höchste Semesterzahl für die studentischen Tarife der GKV überschreitet. Wer BAföG bekommt, erhält einen Zuschuss, wer nebenbei arbeiten geht, unterliegt bei der privaten Krankenversicherung keinen Einkommensgrenzen. Und wenn man es dann noch will, kann man nach dem Studium ausnahmsweise problemlos in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren. Die Tarife für die Ausbildungszeit liegen bei der privaten Krankenversicherung deutlich niedriger als die Tarife für Berufstätige, so dass man mit einer deutlichen Ersparnis bei besseren Leistungen rechnen kann.

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